Green Steel

Green Steel.
Die Zukunft gestalten.

Wir sind Green Steel

Emissionswerte je produzierte Tonne Rohstahl

80 % geringere
CO2-Emissionen im Vergleich zu konventionellen Hochofenprozessen

Fast 100 %
Schrotteinsatz

Wir produzieren Stahl mit rund 80 Prozent weniger CO2-Emissionen als bei konventioneller Hochofenproduktion. In unseren hochmodernen Elektroöfen verwenden wir nahezu 100 Prozent Stahlschrott, um hochwertigen Stahl zu produzieren. Auf diese wegweisende Technologie setzen wir seit Jahrzehnten – und entwickeln sie kontinuierlich weiter.

Für eine lebenswerte Zukunft

Wir treiben die Transformation
der Stahlindustrie voran.

Logo der Initiative Science Based Targets (SBTI)

Unser Weg zu wissenschaftsbasierten Klimazielen

Wir sind der Science Based Targets Initiative (SBTi) beigetreten und arbeiten daran, unsere Klimaziele wissenschaftlich validieren zu lassen. Wir setzen messbare Ziele zur Reduzierung unserer Treibhausgasemissionen. Unser Ziel: die CO₂-Emissionen der Scopes 1 und 2 aus unserer Stahlproduktion bis 2039 konsequent zu reduzieren. Durch den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien und wasserstofffähigen Produktionsprozessen. Wir wollen Scope 3 reduzieren, indem wir gemeinsam mit Lieferanten die Emissionen in der Lieferkette senken. Unsere Scope-3-Ziele sollen bis Ende 2026 von der SBTi validiert werden. Mit diesen Maßnahmen treiben wir den Übergang zu einer klimafreundlichen Industrie aktiv voran. Hier geht es zur Pressemitteilung.

Stahl mit geringeren CO₂-Emissionen
für die Industrie von morgen.

GREEN STEEL Container

Die Stahlproduktion ist weltweit für rund neun Prozent der vom Menschen verursachten Kohlenstoffemissionen verantwortlich. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, diese Emissionen zu reduzieren. Vor mehr als dreißig Jahren, als wir noch ein traditioneller Stahlkonzern waren, haben wir uns grundlegend neu aufgestellt und die mutige Entscheidung getroffen, unseren Hochofen abzubauen und in einen Elektrolichtbogenofen zu investieren – ein wichtiger Schritt zur Reduzierung der CO₂-Emissionen aus unserer Stahlproduktion.

Seitdem haben wir die Treibhausgasemissionen aus unserer Stahlproduktion deutlich reduziert. Heute arbeiten wir weiter daran, die Emissionen unserer Stahlproduktion zu senken. Denn Stahl wird auch in Zukunft benötigt. Deshalb investieren wir weiterhin in eine emissionsärmere Stahlproduktion.

Recycling Deponie Kran

Aus Schrott wird
Hightech-Stahl

Wir ermöglichen eine Kreislaufwirtschaft. Indem wir Stahl in unseren Elektrolichtbogenöfen aus nahezu 100 Prozent Schrott als metallischem Einsatzstoff erschmelzen, verwandeln wir Abfallmaterial in Hightech-Produkte – ohne Qualitätsverlust. Zu unseren Schrottquellen gehören nicht nur Produkte am Ende ihres Lebenszyklus; wir können auch Produktionsschrott, beispielsweise von unseren Kunden, direkt wieder in den Stahlproduktionsprozess zurückführen. Stahl kann mehrfach recycelt werden und der Einsatz von Recyclingstahl kann im Vergleich zur Produktion aus Primärrohstoffen zu geringeren Treibhausgasemissionen beitragen.

Wir recyceln außerdem Schlacke, ein Nebenprodukt, das beispielsweise im Straßenbau eingesetzt werden kann.

Green Steel Herstellung

CO₂-Emissionen in der Stahlproduktion reduzieren
gemeinsam

Autobahn

Mit unseren Green-Steel-Produktlinien bieten wir Stahl mit geringeren CO₂-Emissionen in der Produktion im Vergleich zur konventionellen Hochofenroute.

Green Steel Produktlinien

Drei Produktlinien, ein Ziel:
geringere CO₂-Emissionen in der Stahlproduktion

Unter dem Green Steel Label bieten wir drei Produktlinien, deren Produktion nach unseren Berechnungen zu deutlich geringeren CO₂-Emissionen führt als bei der konventionellen BF-BOF-Stahlherstellungsroute.

Alle Green-Steel-Produktlinien werden in unserem Elektroofen mit nahezu 100 Prozent Schrott als metallischem Einsatzstoff produziert.

Green Power Steel wird zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen hergestellt.

Für Green Power Premium Steel wird zusätzlich zu 100 Prozent biogener Kohlenstoff eingesetzt.

Scope 1: direkte Emissionen im Werk / Produktionsprozess
Scope 2: indirekte Emissionen des bezogenen Stroms
*Die CO2-Emissionen beziehen sich auf produzierten Rohstahl (stranggegossen)

Green Steel

Unter dem Green Steel Label bieten wir drei Produktlinien, deren Produktion nach unseren Berechnungen zu deutlich geringeren CO₂-Emissionen führt als bei der konventionellen BF-BOF-Stahlherstellungsroute.

Green Steel

Wie viel Stahl benötigen Sie pro Jahr?

t
80%

Gesparte
CO2-Emissionen*
(Scope 1+2)

8.624 t 

Rohstahl im Vergleich zum traditionellen Hochofen

Noch mehr sparen? Wechseln Sie zwischen unseren Produktlinien.

80%

Green Steel

Prozess
Elektro-Ofen

Green Steel
Green Power Steel

Prozess
Elektro-Ofen
Energiequelle
100%
erneuerbarer Strom

Green Steel
Green Power Premium Steel

Prozess
Elektro-Ofen
Energiequelle
100%
erneuerbarer Strom
Brennstoff
100%
biogener Kohlenstoff
CO2-Fußabdruck

Detaillierte Product-Carbon-Footprint-Berechnungen für eine große Bandbreite an Produktvarianten

Genau wie wir für unsere Green-Steel-Produktlinien klar definierte Kriterien verwenden, setzen wir auch bei der Berechnung des Product Carbon Footprint auf transparente Daten. Bei der Georgsmarienhütte GmbH berechnen wir die Product Carbon Footprints von über einer Million Produktvarianten mit einer von TÜV SÜD validierten Berechnungsmethodik. Damit erhalten Sie verlässliche, produktspezifische Emissionsdaten für den Stahl in Ihrer Lieferkette. Dies unterstützt Ihre Berichtsanforderungen und Klimaziele, schafft zugleich mehr Transparenz über den CO₂-Fußabdruck Ihrer Produkte und bildet eine solide Grundlage, um Emissionen entlang Ihrer Lieferkette weiter zu reduzieren. Darüber hinaus ist unser in Georgsmarienhütte produzierter Green Power Premium Steel gemäß LESS, dem europäischen Standard für die transparente und vergleichbare Bewertung emissionsarmen Stahls, als Klasse A klassifiziert.

TÜV Süd PCF | GMH

Detaillierte PCF-Berechnungen für

Über 1.000.000 Produktvarianten

Unser Zukunftsplan

Unser Ziel:
0 t Scope-1+2-CO₂-Emissionen bis 2039

Wir nehmen unsere Verantwortung für die Reduzierung der Emissionen aus der Stahlproduktion ernst. Auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung und unseres umfassenden Fachwissens entwickeln wir unsere Technologie kontinuierlich weiter. Unser Ziel ist klar und ambitioniert: Bis 2039 wollen wir unsere Scope-1+2-CO₂-Emissionen auf null reduzieren. Als Zwischenziel wollen wir unsere Scope-1+2-CO₂-Emissionen bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 2019 um 50 % reduzieren.

Unsere Maßnahmen für CO2-Reduktion

Strom aus erneuerbaren Energien. Biogener Kohlenstoff. Grüner Wasserstoff.

Wir konzentrieren uns auf drei zentrale Maßnahmen zur Reduzierung der CO₂-Emissionen aus der Stahlproduktion.

Infografik zur Emissionsreduktion in der Stahlproduktion – zeigt Prozessschritte und Maßnahmen zur Senkung von CO₂-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette

Die Angaben zu unserem Ziel für 2039 und den geplanten Reduktionsmaßnahmen beziehen sich auf Scope-1- und Scope-2-Emissionen von Unternehmen der GMH Gruppe.  :
Scope 1: direkte CO₂-Emissionen aus Anlagen / Produktionsprozess
Scope 2: indirekte CO₂-Emissionen aus eingekauftem Strom

Scope-3-Emissionen sind nicht im Null-Emissions-Ziel 2039 enthalten.
Der Product Carbon Footprint (PCF) bezieht sich auf die Menge des produzierten Rohstahls (Strangguss)

Nicht alle Unternehmen der GMH Gruppe produzieren selbst Rohstahl. Viele sind in nachgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette tätig – durch Walzen, Schmieden, Gießen und Zerspanen – und verarbeiten überwiegend innerhalb der Gruppe produzierten Green Steel oder extern bezogenes Material.

Windrad

Strom aus erneuerbaren Energien
statt fossilem Strom

Wir installieren Photovoltaikanlagen an unseren Standorten und investieren in lokale Photovoltaikprojekte. Außerdem prüfen wir eine Beteiligung an Windparkprojekten. Darüber hinaus beziehen wir Strom aus zertifizierten erneuerbaren Quellen.

CO₂-Emissionen:
von 0,4 auf 0,1 tpro Tonne Rohstahl
Kohle

Ersatz fossiler Kohledurch
biogenen Kohlenstoff

Wir setzen Effizienzmaßnahmen um, um den Einsatz fossilen Kohlenstoffs zu reduzieren, und ersetzen ihn schrittweise durch biogene Alternativen. Bis 2030 ist es unser Ziel, fossilen Prozesskohlenstoff für 50 Prozent unserer Produktion durch biogenen Prozesskohlenstoff zu ersetzen.

CO₂-Emissionen:
von 0,4 auf 0,05 tpro Tonne Rohstahl

Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen
anstelle von Erdgas

Wir setzen eine Vielzahl von Effizienzmaßnahmen um, um unseren Gasverbrauch zu reduzieren, und planen, geeignete Produktionsprozesse schrittweise auf Wasserstoff umzustellen. Um die Voraussetzungen für die künftige Versorgung unserer Werke mit Wasserstoff mitzugestalten, beteiligen wir uns intensiv an technischen und politischen Diskussionen zur Ausgestaltung der deutschen Wasserstoffinfrastruktur.

DE: CO₂-Emissionen:
von 0,4 auf 0 tTonne Rohstahl

Wollen Sie mit uns Green Steel Pioneer werden?

Mit uns führen Sie Ihr Unternehmen in eine grüne Zukunft.

Kontakt aufnehmen

Luciana Filizzola, Director Sustainability and Communications

Luciana Filizzola

Director Sustainability and Communications